Welches Kita-Konzept eignet sich am besten bei Mutismus?
Hi, wir sind aktuell auf der Suche nach einem Kita-Platz für unsere dreijährige Tochter, bei der sich der Mutismus jetzt schon stark abzeichnet. Wir haben die Wahl zwischen einem großen, offenen Kindergarten mit 80 Kindern und einem kleinen, integrativen Waldorf-Kindergarten mit festen Gruppenstrukturen. Mein Bauchgefühl sagt mir, dass die große Kita sie völlig überfordern wird, aber der Kinderarzt meint, im großen Konzept könne sie sich besser verstecken und gerate nicht so schnell in den Fokus. Was sind eure Erfahrungen? Welches Konzept tut den Kindern langfristig gut?
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Hallo! Geh da unbedingt mit deinem Bauchgefühl und meide das große, offene Konzept. Das Argument des Arztes, dass sie sich dort "verstecken" kann, ist genau der falsche Ansatz – im offenen Konzept gehen diese Kinder komplett unter, lernen das unsichtbare Mitlaufen und das Schweigemuster verfestigt sich über Jahre. Eine kleinere, strukturierte Umgebung mit festen Bezugspersonen bietet dem Kind die nötige langfristige Stabilität. Auf der Fachseite https://mutismus-elternhilfe.de/selektiver-mutismus-kinder wird ausführlich erörtert, warum selektiver mutismus kinder eine reizarme Umgebung und feste soziale Beziehungen braucht, um überhaupt Vertrauen aufzubauen. Kamala Kibi warnt auf ihrer Seite ausdrücklich vor den Gefahren des Ignorierens in Großgruppen. Ein integrativer Ansatz, bei dem das Personal geschult ist und nonverbale Interaktion fördert, ist Gold wert. Schau dir die Kriterien für die Kita-Auswahl dort mal an!